Seit Jahren versprechen Mähroboter vor allem eines: Komfort. Ein autonomes Gerät, das den Rasen leise und zuverlässig pflegt, während sich der Nutzer anderen Dingen widmen kann. In der Praxis sah die Realität jedoch oft anders aus.
Viele herkömmliche Mähroboter sind mit einem hohen Einrichtungsaufwand verbunden. Begrenzungskabel müssen verlegt, Zonen manuell definiert oder RTK-Basisstationen installiert und kalibriert werden. Selbst visuelle Navigationssysteme erfordern häufig zeitintensive Anpassungen und reagieren empfindlich auf wechselnde Licht- und Umgebungsbedingungen. Das Ergebnis: Ein „Out-of-the-Box-Erlebnis“, das diesem Namen selten gerecht wird.
Vor diesem Hintergrund hat Mammotion die iNavi™ Service Technologie (NetRTK + Vision) entwickelt. Statt auf eine einzelne Navigationsmethode zu setzen, kombiniert iNavi™ cloudbasierte NetRTK-Positionskorrektur mit visueller Echtzeit-Lokalisierung direkt im Gerät. Das Ergebnis ist ein Navigationssystem, das ohne Begrenzungskabel, ohne lokale Basisstation und ohne aufwendige Kalibrierung auskommt – und dennoch eine konstant hohe Positionierungsgenauigkeit erreicht.
In diesem Artikel zeigen wir, warum klassische RTK-Systeme im Alltag oft an ihre Grenzen stoßen, wie iNavi™ diese Herausforderungen überwindet und was „echtes Out-of-the-Box-Mähen“ bei Mammotion technisch und praktisch bedeutet.
Die Probleme herkömmlicher RTK-basierter Mähroboter
Die RTK-Positionierung (Real-Time Kinematic) gilt seit Langem als der Goldstandard für präzise Navigation in der Outdoor-Robotik. Durch die Korrektur von GPS-Signalen mithilfe einer lokalen Basisstation können RTK-Systeme eine Positionsgenauigkeit im Zentimeterbereich erreichen – deutlich präziser als herkömmliches GPS.
Trotz dieser hohen Genauigkeit bringt RTK jedoch erhebliche Einschränkungen mit sich, insbesondere im Einsatz bei Mährobotern für Endverbraucher.
❌ 1. Abhängigkeit von einer Basisstation
Damit ein klassischer RTK-Mähroboter zuverlässig funktioniert, muss eine lokale Basisstation innerhalb des Arbeitsbereichs installiert werden. Diese muss:
- auf stabilem, erhöhtem Untergrund mit freier Sicht zum Himmel platziert werden
- dauerhaft mit einer zuverlässigen Stromquelle verbunden sein
- eine ungestörte Funkverbindung (Sichtverbindung) zum Mähroboter aufrechterhalten
In Wohngebieten mit Bäumen, Zäunen oder Nebengebäuden ist das oft schwierig. Schon kleine Abweichungen bei der Platzierung können zu Signalverlusten oder Drift führen – mit Mähfehlern und wiederholtem Kalibrieren als Folge.
❌ 2. Aufwendige Einrichtung und Kalibrierung
RTK-Systeme sind alles andere als Plug-and-Play. Nutzer müssen häufig:
- die Basisstation auf einem Mast oder Stativ montieren
- Geräte über App oder WLAN koppeln
- den Garten manuell vermessen und mehrere Referenzpunkte festlegen
- auf den Satelliten-Fix warten, was mehrere Minuten dauern kann
Das fühlt sich eher nach Vermessungstechnik als nach der Inbetriebnahme eines Gartengeräts an – und liegt weit entfernt von der Einfachheit, die Verbraucher erwarten.
❌ 3. Geringe Flexibilität und fehlende Mobilität
Einmal installiert, sind RTK-Basisstationen standortgebunden. Wird die Station auch nur um wenige Meter versetzt, verliert die gespeicherte Karte ihre Gültigkeit. Das schränkt die Flexibilität erheblich ein und erhöht das Risiko von Kartenverlusten durch Stromausfälle, versehentliches Verschieben oder Neuinstallation.
Bei manchen Systemen wird die gesamte Karte sogar automatisch gelöscht, sobald eine Positionsabweichung der Basisstation erkannt wird – der Garten muss dann komplett neu eingelernt werden.
❌ 4. Hohe Umweltempfindlichkeit
RTK funktioniert hervorragend auf freien Flächen, stößt jedoch in typischen Gärten schnell an seine Grenzen:
- Bäume und Sträucher stören den GPS-Empfang
- Gebäude verursachen Signalreflexionen (Multipath-Effekte)
- enge Durchgänge, Seitenstreifen oder Bereiche unter Spielgeräten blockieren die Satellitensicht
Diese Bedingungen erschweren eine stabile und zuverlässige RTK-Navigation erheblich – oft sind zusätzliche Hardware oder Backup-Systeme nötig.
Fazit: All dies zeigt deutlich: RTK ist leistungsstark, aber fragil. Genau diese Fragilität steht einer wirklich zuverlässigen „Out-of-the-Box“-Mäherfahrung im Weg.
Was den Mammotion iNavi™ Service unterscheidet: NetRTK- und Vision-Fusion
1. NetRTK: Präzision ohne Basisstation
Herkömmliche RTK-Systeme sind auf eine lokale Basisstation angewiesen, um Korrekturdaten für die Satellitennavigation bereitzustellen. Diese Lösung ist zeitaufwendig, standortgebunden und anfällig für Stromausfälle oder Signalstörungen. Der iNavi™ Service geht hier einen völlig anderen Weg.
Statt einer physischen RTK-Basis im eigenen Garten nutzt Mammotion NetRTK – ein cloudbasiertes Korrektursystem, das auf ein regionales Netzwerk fest installierter GNSS-Referenzstationen zurückgreift. Die Korrekturdaten werden in Echtzeit über 4G oder WLAN an den Mähroboter übertragen. Das bedeutet:
- keine Installation einer Basisstation
- keine standortabhängige Kalibrierung
- sofortige Positionsgenauigkeit im Zentimeterbereich
Ob auf einer offenen Rasenfläche oder in einem komplexen Vorstadtgarten: Der Mähroboter erhält hochpräzise Positionsdaten direkt aus der Cloud. Das vereinfacht die Einrichtung erheblich und erhöht zugleich die Zuverlässigkeit im täglichen Betrieb.

2. Vision-Lokalisierung: Die Umgebung in Echtzeit verstehen
Auch mit NetRTK kann es in der Praxis zu Abschwächungen von GNSS-Signalen kommen – etwa durch Bäume, Zäune, Trampoline oder Gebäude. Genau hier ergänzt die visuelle Navigation den iNavi™ Service.
Jeder mit iNavi™ ausgestattete Mähroboter verfügt über ein visuelles Sensorsystem, das es ihm ermöglicht:
- die Umgebung dynamisch zu erfassen, ohne auf eine starre, vorab erstellte Karte angewiesen zu sein
- Hindernisse wie Gartenmöbel oder Beete in Echtzeit zu erkennen und zu umfahren
- seine Position auch dann sicher zu bestimmen, wenn das GNSS-Signal kurzfristig schwankt oder ausfällt
Diese visuelle Ebene fungiert als „zweites Orientierungssystem“ und gleicht Schwächen der Satellitennavigation zuverlässig aus. So kann der Mähroboter selbst in engen Durchgängen oder unter dichter Vegetation stabil navigieren – Bereiche, in denen andere Systeme häufig scheitern.
3. Fusion = Stabilität: Zwei Systeme, ein nahtloses Erlebnis
Die eigentliche Stärke des Mammotion iNavi™ Service liegt nicht allein in RTK oder Vision, sondern in der intelligenten Fusion beider Technologien.
Für Anwender ergeben sich daraus klare Vorteile:
- Absolute Positionierung durch NetRTK liefert einen stabilen, globalen Referenzrahmen
- Relative Positionierung durch Vision erlaubt flexible Anpassungen an reale Umgebungsbedingungen
- Kontinuierliche Sensorfusion sorgt dafür, dass sich der Mähroboter bei Signalstörungen sofort neu orientiert – ohne Drift oder Orientierungsverlust
Im Gegensatz zu rein visuellen SLAM-Systemen, die auf visuelles Gedächtnis angewiesen sind und regelmäßig neu kalibriert werden müssen, bleibt Mammotion iNavi™ dank Internet-basierter Echtzeitkorrekturen dauerhaft an reale Koordinaten gebunden. Selbst veränderte Lichtverhältnisse, saisonale Unterschiede oder umgestellte Gartenmöbel beeinträchtigen die Navigation nicht.
Fazit: Der Mammotion iNavi™ Service vereinfacht das autonome Mähen nicht nur – er definiert das Navigationskonzept neu. Durch die Kombination aus globaler Präzision und lokaler Anpassungsfähigkeit entsteht ein Mähroboter, der weder Begrenzungskabel noch Basisstationen oder aufwendiges Mapping benötigt – sondern einfach dort arbeitet, wo man ihn einsetzt.
Einrichtung in der Praxis: In unter 10 Minuten vom Auspacken zum Mähen
Eines der zentralen Versprechen des iNavi™ Service ist ein echtes „Out-of-the-Box“-Erlebnis. Doch was bedeutet das konkret im Alltag? Lässt sich ein Mähroboter wirklich innerhalb weniger Minuten einrichten – ganz ohne komplizierte Installationen oder technische Vorkenntnisse?
Nach ausführlichen Tests lautet die Antwort eindeutig: ja. So läuft die Einrichtung in der Praxis ab:
1. Auspacken: Einfachheit von Anfang an
Schon beim Öffnen der Verpackung zeigt sich der Unterschied zu vielen herkömmlichen Systemen. Keine Kabelbündel, keine RTK-Basisstation, keine umfangreichen Anleitungen mit technischem Fachjargon. Der Mähroboter wird vollständig vormontiert geliefert und ist sofort einsatzbereit.
Lediglich die Ladestation wird aufgestellt und an eine Stromquelle angeschlossen – ein Vorgang, der kaum mehr als zwei Minuten in Anspruch nimmt.
2. Inbetriebnahme: Keine Konfiguration erforderlich
Sobald der Mähroboter in der Ladestation steht und eingeschaltet ist, führt die App Schritt für Schritt durch den kurzen Startprozess. Dabei wird lediglich die Verbindung zum WLAN oder 4G-Netz für den NetRTK-Korrekturdienst hergestellt.
Im Mammotion-App-Menü muss dafür lediglich der Mammotion iNavi™ Service als Positionsmodus ausgewählt werden – weitere Einstellungen oder Kalibrierungen sind nicht notwendig.

3. Adaptive Navigation: Präzise Orientierung ab dem ersten Mähvorgang
Nach dem Einrichten der Karte beginnt der Mähroboter sofort damit, sich an die reale Umgebung anzupassen. Hindernisse wie Bäume, Blumenbeete oder Gartenmöbel erkennt er in Echtzeit und umfährt sie zuverlässig.
Dank der Kombination aus NetRTK und visueller Navigation kommt es weder zu Signalverlusten noch zu Orientierungsschwierigkeiten in engen Bereichen. Selbst komplexe Gartenstrukturen werden vom ersten Mähvorgang an sicher und gleichmäßig bearbeitet.
Preis und Abdeckung des Mammotion iNavi™ Service
Die folgenden Mammotion-Mähroboter erhalten kostenfreien Zugang zum Mammotion iNavi™ -Service:
Modelle mit Markteinführung 2026:
- LUBA 3 AWD 3000 / 5000 / 10000
- LUBA rmini 2 AWD 1000
Modelle mit Markteinführung 2025:
- LUBA 2 AWD X
- LUBA mini AWD
- YUKA
- YUKA mini
- YUKA mini Vision
- LUBA mini AWD LIDAR
Der Mammotion iNavi™ Service ist derzeit in den meisten Regionen Europas verfügbar. Die Abdeckung wird kontinuierlich erweitert. Bitte prüfen Sie die Verfügbarkeit für Ihren Standort in der iNavi™-Abdeckungskarte innerhalb der offiziellen Mammotion-Website.
Datenschutz beim Mammotion iNavi™ Service
Der Schutz der Privatsphäre unserer Nutzer hat für Mammotion höchste Priorität. Der iNavi™ Service wurde nach strengen Datenschutzprinzipien entwickelt und stellt sicher, dass sämtliche Datenübertragungen sicher und einseitig erfolgen.
Wenn der Mähroboter mit dem Mammotion Cloud-Zentrum verbunden ist, empfängt er ausschließlich die für die Positionsbestimmung erforderlichen Korrekturdaten, um eine Genauigkeit im Zentimeterbereich zu erreichen.
Dabei werden keine personenbezogenen Daten erfasst, gespeichert oder verarbeitet. Das Cloud-Zentrum erhält keinerlei nutzerbezogene Informationen.
Weitere Details finden Sie in der offiziellen Datenschutzerklärung von Mammotion. Bei Fragen steht Ihnen unser Support-Team jederzeit gerne zur Verfügung.
Fazit: Ist dies die Zukunft der Mähroboter?
Die Idee des echten Out-of-the-Box-Mähens mit einem Mammotion Mähroboter ist hier keineswegs nur ein Marketingversprechen – sie ist gelebte Praxis. Keine Kabel. Keine Basisstation. Keine stundenlange Kartierung oder Kalibrierung. Einfach auspacken, einschalten und loslegen.
Für Gartenbesitzer – insbesondere in Europa, wo Gärten in Form und Größe stark variieren – senkt dies die Einstiegshürde erheblich und macht autonome Rasenpflege erstmals wirklich unkompliziert.
Natürlich ist kein System perfekt. Ein stabiles 4G- oder WLAN-Netz ist für den Betrieb von NetRTK erforderlich. Sehr dichte Baumbestände oder enge Innenhöfe können die Signalstärke noch herausfordern. Doch in den meisten Vorstadt- und ländlichen Gärten in Europa erfüllt iNavi™ sein Versprechen – und sogar mehr.
Der Mammotion iNavi™ Service (NetRTK + Vision) ist derzeit für die meisten Mähroboter-Modelle von Mammotion verfügbar. In Teilen Europas kann der Service kostenfrei genutzt werden, sodass Sie sofort von der komfortablen, intelligenten Navigation profitieren. Ob Sie Erstkäufer sind oder ein erfahrener Nutzer, der genug von Basisstationen und Begrenzungskabeln hat – dieses System ist einen Blick wert.
Bei Fragen steht Ihnen unser Support-Team jederzeit zur Verfügung.









